YouTube & Rabbit Holes

„Marshall McLuhan, the 20th century media theorist, is often credited with saying, “We shape our tools, and thereafter our tools shape us.”“

(nytimes.com)

Der Kaninchenbau (Rabbit Hole) YouTube und wie und was seine algorithmischen Selektionsprozesse (Choice architecture?) mit Menschen machen; in diesem Fall mit Caleb.

Episode 1 des Podcasts der New York Times:

Ein weiteres Fass ohne Boden: riot.im

Nach einem Artikel auf heise.de bin ich neugierig geworden und habe mich kurz angemeldet und eingeloggt und rumgeguckt: ‚pinguinperson sent an image‘. ‚IPSolver left‘ und ‚john.malkovich joined the room‘.

Screenshot: riot.im 26.05.2020

Kurz-Fazit: ein weiteres Fass ohne Boden

Passend dazu gibt es jetzt ein neues Schlagwort/Tag: fässer ohne boden

Nichtsdestotrotz, ein interessantes Projekt; und dass Automattic riot.im und das Matrix-Protokoll unterstützt, kann für die WordPress-Zukunft spannend werden…

PS: auf duden.de ist ein-log-gen eingepflegt.

Wilde Dildo-Dystopien & Rezensionen & Feed(s)

Zur Erinnerung an gelesene Lang-Texte:

Beautiful You

„Beautiful You is a novel by Chuck Palahniuk, released October 21, 2014. It is set in New York City and follows the main character, Penny, who finds herself the object of affection of a Digital Age tycoon named C. Linus Maxwell, known to the Manhattan elite as „Cli-Max well“.“ [‚References‘ entfernt]

(en.wikipedia.org)

Unterhaltsam, schrill, fliegende Dildo-Raketen, satirisch-komisch… Die Rezensionen, die ich vorher dazu gelesen hatte, waren nicht motivierend, eher abtörnend… apropos Rezensionen:

Only Americans Burn in Hell

About the book

[…]

It’s 2019 and America is ruled over by a billionaire reality TV star. Its media is owned by a transnational class of the shameless and the depraved. And its people have been silently robbed of their wealth, their dignity and their democracy.

In this brave new world, going to see a superhero movie counts as activism, and arguing with the other serfs on social media is political engagement. BUT EVERYTHING’S FINE – as long as you never, ever ask yourself who makes money from the ticket sales and the ratings, or who owns Twitter.“

(Only Americans Burn in Hell – Jarett Kobek)

An Rezensionen zu dem Text kann ich mich nicht erinnern. Jedoch an den Rant des Autors in dem Text über Rezensionen 🙂

Und, nachdem ich die Video-Serie The Feed durchgebinged hatte:

Feed

„Feed (Anderson novel)

Feed (2002) is a young adult dystopian novel of the cyberpunk subgenre written by M. T. Anderson. The novel focuses on issues such as corporate power, consumerism, information technology, data mining, and environmental decay, with a sometimes sardonic, sometimes somber tone.“ [Verlinkungen entfernt]

(en.wikipedia.org)

Fehlen tut mir jetzt noch der eigentliche The Feed feed:

The Feed

The Feed – A Novel by Nick Clark Windo

The Feed is accessible everywhere, by everyone, at any time. It instantaneously links us to all information and global events as they break. Every interaction, every emotion, every image can be shared through it; it is the essential tool everyone relies on to know and understand the thoughts and feelings of partners, parents, friends, children, colleagues, bosses, employees . . . in fact, of anyone and everyone else in the world.“

(harpercollins.com)

Inklusive Sprache im Spanischen (lenguaje inclusivo)

Via der App Replaio – Live Radio Streaming – Music & Talk Stations und eines Chromecast-Dongle (mithilfe eines zwischengeschalteten HDMI-Audio-Extraktors) habe ich am Wochenende meinen spanischen Lieblings-Nachrichtensender RNE Radio 5 – todo noticias auf meine alte analoge Sony-Stereoanlage gestreamt. Und höre da, das Thema war Inklusive Sprache (lenguaje inclusivo) in der Hör-Reihe ‚Un idioma sin fronteras‘ (Eine Sprache ohne Grenzen):

„Hoy hablamos del género y la lengua con el académico Pedro Álvarez de Miranda, filólogo, experto en lexicografía, en historia del español, responsable entre otros muchos textos, de la pasada edición del diccionario, y uno de los cuatro redactores del informe de la RAE sobre el lenguaje inclusivo en la Constitución.“

(rtve.es)

Die RAE, die ‚Real Academia Española‘, in etwa sowas wie der Rat für deutsche Rechtschreibung für die spanische Sprache, hatte Anfang des Jahres ein Informationspapier (156 Seiten) im Auftrag und für die derzeitige Regierung erstellt. Dabei ging es um die Frage, ob der Text der spanischen Konstitution (Constitución española), die spanische Verfassung, durch eine Inklusive Sprache, angepasst werden soll.

Die RAE ist – paraphrasiert – der Meinung, dass das generische Maskulinum alle Menschen sprachlich adäquat abbildet; also eine Anpassung des Textes der Konstitution nicht notwendig ist. Einzige Ausnahme: die Ergänzungen ‚reina‘ (für Königin) und ‚princessa‘ (für Prinzessin). Weitergehende sprachliche Anpassungen sieht die RAE als politische Handlung/Eingriff.

Ist die jetzige sprachliche Fassung der spanischen Konstitution frei von Politik/Werten?

Traurig, traurig, traurig…

Jenseits der königlichen Sprach-Autorität finde ich Alternativen, die es besser machen (könnten):

Lesenswert im Zusammenhang mit der Idee des ‚lenguaje inclusivo‘:

YouTube Music wird kommen

Und mal wieder muss ich meine IT-Unterhaltungs-Heuristiken in diesen VUCA-Zeiten an was Neues gewöhnen. Veränderung, Veränderung, Veränderung…

Alphabet Inc. (Google) stellt seinen Musik-Dienst (Google Play Music) und die dazugehörige App zum Ende des Jahres 2020 ein. Ersetzen tut es:

Ein Transfer-Tool für meine hochgeladene Musik-Sammlung und Playlisten gibt es bereits, aber noch funktioniert es nicht (bei mir):

Erinnerung an mich selbst: rege dich nicht so auf, wie damals, als Videos und Notebooks von 4:3 auf 16:9 umgestellt wurden! 🙂


Link:

YouTube Music is making it simple to transfer over your Google Play Music library – Tuesday, May 12, 2020 (youtube.com)

Verschwörungstheorien, soziale Medien und Influencer: Eine toxische Kombination?

Podcast-Hörtipp bei t3n mit Katharina Nocun (sie war auch im Podcast vom BpB, 2 Posts vorher):

„Verschwörungstheorien, Influencer und soziale Medien – eine toxische Kombination? Print-Chefredakteur Luca Caracciolo im Gespräch mit Katharina Nocun.“

t3n.de

Apropos Influencer und Influencerinnen = die Influencenden?

Oder, das C zum Z machend (wie im Spanischen, beim Plural): die Influenzenden? 🙂

Influenza!? Nein Danke!

Wir Alltagssüchtigen in der Coronakrise – Kolumne von Sascha Lobo – DER SPIEGEL

Etwas spät habe ich versucht einen Kommentar zu posten, der noch nicht freigeschaltet wurde/oder wird…

Zwei Links zur Konkurrenz sind wohl zu viel 🙂

Zu meiner Erinnerung:

Leider etwas spät, aber sehr passend:

Normalcy bias (wikipedia.org)

und der Podcast der BpB:

Die „Wahrheit“ in Zeiten von Corona
Verschwörungstheorien und Mythen rund um das Virus
(bpb.de)

Der Beitrag:

Update: der Kommentar ist nicht freigeschaltet worden…

Banner mit Text "te lo mereces" und "das hast du dir verdient" und "you deserve it"

Signalwort: das habe ich mir verdient

Ein weiteres Signalwort für meine Signalwort-Liste (auch wenn es aus mehreren Wörtern besteht):

Das habe ich mir verdient.

oder

Das hast Du Dir verdient.

Und was signalisieren die Signalwörter?

Sie signalisieren die meritokratische Denkweise der Sprechenden:

Thesen:

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Signalwort: der ‚gesunde Menschenverstand‘

Wer kennt ihn nicht, den ‚gesunden Menschenverstand‘?

„Bekanntlich wird der Krieg gegen die Intelligenz stets im Namen des gesunden Menschenverstands geführt“, schreibt Roland Barthes Mitte der 50er-Jahre in den „Mythen des Alltags“. (deutschlandfunkkultur.de/

In der Deutschlandfunk Kultur Sein und Streit Hörsendung vom 19.01.2020:

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Faire Wirtschaft & New Economics & Postwachstumsökonomie

Faire Wirtschaft?

Vor fast einem Monat bin ich via dem ‚The Daily‚-Podcast der New York Times auf die Erklärung des Business Roundtable – von 181 CEOs (Managerinnen und Manager) der größten US-Firmen – aufmerksam geworden:

Die Erklärung (statement) des Business Roundtable:

Darin finde ich Formulierungen wie:

„We foster diversity and inclusion, dignity and respect… Dealing fairly and ethically with our suppliers… protect the environment by embracing sustainable practices across our businesses…“

(bisinessroundtable.org)

Ein Trend/Vision für die Zukunft? Leere Formulierungen? Der übliche ‚CEO activism‚? Oder die Basis für ‚employee‘ oder ‚consumer activism‘?

In der deutschsprachigen Medienlandschaft ist nicht viel von der Business-Roundtable-Erklärung angekommen. Einzige Ausnahme – mit kritischer Betrachtung – das manager magazin:

Schade, denn gerade der auf die US-amerikanischen Silicon Valley Wirtschafts-Gurus und Wirtschafts-Guressen fixierten agilen deutschen Tech-Gadget-Gründungs-Szene täten oben erwähnte Leitmotive bestimmt gut.

New Economics

An die Erklärung der US-Managerinnen und Manager habe ich mich erinnert, nachdem ich dem TED-Talk von Nick Hanauer gelauscht hatte:

Aus der Transkription (14:28 bis 15:28):

„And fifth and finally, unlike the laws of physics, the laws of economics are a choice. Now, neoliberal economic theory has sold itself to you as unchangeable natural law, when in fact it’s social norms and constructed narratives based on pseudoscience. If we truly want a more equitable, more prosperous and more sustainable economy, if we want high-functioning democracies and civil society, we must have a new economics. „

„And here’s the good news: if we want a new economics, all we have to do is choose to have it. „

(Nick Hanauer, ted.com)

Ein schöner Call-To-Action von Nick Hanauer!

Postwachstumsökonomie

Schließlich fragte ich mich, ob die Ideen von ‚Faire Wirtschaft‘ und ‚New Economics‘ angelehnt sind an das Konzept einer Postwachstumsökonomie. Nur um festzustellen, dass Wikipedia jetzt umleitet:

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Pimp your Gehirn: Cat-Content & Politische Kommunikation

Via Deutschlandfunk Nova:

Darin:

Die Studienautoren kommen zu dem Ergebnis, dass politische Nachrichten, die zwischen erholsamen Katzenvideos gelesen wurden, uns aufmerksamer machen und wir die Informationen dadurch auch kognitiv besser verarbeiten. Also im Prinzip pimpt Catcontent unser Gehirn.

Fazit

Am besten funktioniert politische Kommunikation, wenn sie inklusiv, korrekt, positiv und cat-contentiv ist.

Top-ranking auf Youtube heute für den Suchbegriff ‚Katzenvideo‘:

KittyKitty

11 Mio. Aufrufe (08.08.2019)

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Herkunft Ja oder Nein: das war die Frage

Im @mediasres-Podcast vom 30.07.2019 ging es um genau diese Frage:

Wie ich es auch in meinen eBook tue, bezieht sich Bascha Mika auf Ziffer 12.1 des ‚Pressekodex‘ vom Deutschen Presserat:

Eine Nennung von Herkunft und/oder Nationalität einer straftatbegehenden Person müsste also mit Bezug zu dem besprochenem Fall und zum jetzigen Zeitpunkt mit einem ‚Nein‘ zu beantworten sein.

Aber: Originalton Bascha Mika:

Inzwischen ist es aber so, dass in der Hinsicht alle Dämme gebrochen sind. Also hier in diesem Fall ist es noch etwas Besonderes. Man hätte sozusagen den ethnischen Hintergrund des Täters kaum unter der Decke halten können – wenn ich das mal so sagen darf –, wenn man das denn gewollt hätte, denn es gab ja sehr viele Augenzeugen, die natürlich auch darüber berichtet haben. Und die Polizei gibt eben die Herkunft des Täters auch an, also hat sie gestern sofort angegeben. Und dadurch entsteht natürlich eine Gemengelage, wo es auch seriösen Medien eher zum Vorwurf gemacht wird, so nach dem Motto: Sie unterdrücken Informationen, wenn sie nicht sagen, das war ein Schwarzer und der kam aus Eritrea.

Meine Meinung:

Einen traurigen Stand der Dinge offenbart Bascha Mika hier.

Seit wann muss (’natürlich‘?!) die Frankfurter Rundschau die Meldungen der Polizei unkritisch übernehmen? Die fehlende Sensibilität und das fehlende Wissen über das Funktionieren von Sprache aufseiten der Polizei (‚denn sie wissen nicht was sie tun/sagen‘) ist keine Entschuldigung für (presse-) ethische, „seriöse(?!)“ Verantwortung.

Die Frankfurter Rundschau weiß anscheinend nicht, was sie tut!

Und dieses sprachliche und gedankliche Durcheinander macht mich ganz wirr im Kopf.

Sind ethnische Herkunft und Nationalität das Gleiche? Sind alle Menschen aus Eritrea Schwarze?

Uiuiui!

Und dadurch entsteht natürlich eine Gemengelage, wo es auch seriösen Medien eher zum Vorwurf gemacht wird, so nach dem Motto: Sie unterdrücken Informationen, wenn sie nicht sagen, das war ein Schwarzer und der kam aus Eritrea.

Natürlich? Die ‚Gemengelage‘ ist gemacht von Menschen für Menschen. Und das verwaschene sprachliche Gemengelage von Neugier, Kategorisierung und Markierung von Nationalität und Hautfarbe ist eine menschengemachte Gefahr für unsere Denkmuster.

Und dann noch das Schlusswort vom Deutschlandfunk:

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder.

Und Gesprächspartnerinnen? Geben die die Meinung des Deutschlandfunks wieder?

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Sprache & Vorurteile: flip it to test it

Ein weiterer Hörtipp: diesmal aus der Hörsaal-Reihe vom Deutschlandfunk Nova:

In dem Vortrag spricht Beate Küpper über den in allen Menschen verankerten ‚Alltagsrassismus‘ gegenüber vermeintlich anderen; über das Verandern, Kategorisieren, über In-Group-Heterogenität und Out-Group-Homogenität; und darüber, dass wir als Menschen steuer- und manipulierbar sind (über unsere Gefühle) und manchmal entgegen unserer Ratio, unserer Überzeugung handeln und Entscheidungen treffen.

Sehr erinnert hat mich ihr Konzept vom ‚Alltagsrassismus‘ an das Konzept der unbewussten Stereotype (Vorurteile); englisch: ‚unconscious‘ oder ‚implicit bias‘ und an einen Ted-Talk von Kristen Pressner, den ich bereits gepostet habe:

Beim erneuten Anschauen des Videos entdeckte ich eine wichtige Strategie zur Vermeidung von diskriminierender Sprache; zur Vermeidung von einer Sprache, die ungleich behandelt und somit nicht inklusiv ist.

Flip it to test it

‚Flip it to test it‘, tausche es aus, um es zu testen.

Flipt-it-to-test-it gilt auch für unsere Kommunikation. Speziell für das sprachliche Markieren von personenbezogenen Merkmalen wie z.B. ethnischer Hintergrund, Nationalität oder Alter.

Ein Beispiel für einen flip-it-to-test-it-Test:

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Gendern & evolutionärer Humanismus

Nach langer Zeit komme ich mal wieder dazu, meine Google-Alerts und RSS-Feeds zu den Themen inklusive, korrekte und positive Sprache abzuarbeiten.

Fast alle Artikel drehen sich dabei, bisweilen sehr erbittert, um das sogenannte ‚Gendern‘.

Via einem meiner Lieblings-Podcasts, dem Sein-und-Streit-Podcast von Deutschlandfunk Kultur, höre ich dann Michael Schmidt-Salomon sprechen, über ‚evolutionären Humanismus‘ und ‚Gelassenheit statt Moralisierung‘.

Für mich ist eine inklusive und korrekte Sprache genau das: Evolutionärer Humanismus.

Der sogenannten Gender-Debatte täte weniger Extremismus und mehr ‚Gelassenheit statt Moralisierung‘ sehr gut.

Zitat Michael Schmidt-Salomon:

„Jeder sieht sich als Vertreter des Guten im Kampf gegen das universelle Böse. Das ist so eine Art kulturübergreifende Borderline-Störung.“

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Genderlinguistik

Ich erfahre heute – via einer zum Fall ‚Hannover‘ passenden Pressemeldung beim Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- von einer neuen Publikation zum Thema:

Genderlinguistik

Die ausführliche und lesenswerte Pressemeldung, die Lust auf das Buch macht:

Der Teaser:

„Studienbuch zur Genderlinguistik liefert Überblick über aktuelle Forschungslage – Kontrapunkt zur ideologischen Diskussion um deutsche Sprache“ (uni-mainz.de)

Das Buch beim Verlag:

Screenshot mit Buch-Cover des Buchs Genderlinguistik
Screenshot von narr.de (01.02.2019)

Mehr zur spannenden Genderlinguistik:

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hannoveraner*innen

Die Stadt Hannover hat mit ihrer ‚Neue Regelung für geschlechtergerechte Sprache‘ ordentlich Diskussionen um das Thema angefeuert.

Besonders an dem Fall Hannover ist:

„Die neue Empfehlung ist für sämtlichen Schriftverkehr der Verwaltung verbindlich.“ (hannover.de)

Die ‚verbindliche Empfehlung‘ sieht auch die Verwendung des Gender-Sternchens vor.

Bei zeit.de analysiert Anatol Stefanowitsch sehr gut die Problematik der damit verbunden ‚verbindlichen‘ Institutionalisierung des Gender-Sternchens:

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Für eine geschlechtsneutrale Sprache

Ein Lesetipp zum Thema diversitätssensible Sprache:

Im abschließenden Absatz:

„Innovative sprachliche Handlungen könnten hier ein wichtiger Baustein sein. Das Schöne ist, dass jede Person dies in jedem Moment machen kann. Wir müssen nicht auf neue Gesetze, Regeln, Normen warten – sprachlich respektvoll zu handeln und neue Ausdrucksweisen auszuprobieren, sind Möglichkeiten, die wir alle kontinuierlich haben, wollen wir an einer diskriminierungsfreieren Gesellschaft mitarbeiten. Sprache bietet uns eine Chance dazu, in jedem Moment.“ (zeit.de)